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07.01.2012 – mit dem „El Lechero“ zu den Cabanas Kanwara

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Aufstehen um 06.45, Frühstück wieder im Zimmer, wir zahlen (je 2 Nächte und Abendessen 70.000,– = Euro 28,–) und stehen kurz vor 0800 mit einigen anderen an der Straße, um auf den „El Lechero“ zu warten. Das ist ein Lastwagen, der jeden Tag die Route von Güican über El Cocuy und zu den Campesinos wieder zurück nach Güican fährt und dabei die am Wegesrand in Milchkannen, Kübeln, Eimern und Kanistern abgestellte Milch aufzusammeln. Diese kommt in einen 2.500 Liter fassenden Riesenkanister und weitere Tonnen, die auf dem Lastwagen befestigt sind. Dazwischen werden dann noch Einheimische, Touristen, Säcke mit Erdäpfel, Gemüse, Eiern usw. transportiert. Es gibt einen Fahrer und den „Lechero“, der abspringt und die Milch auf den LKW verlädt. Die mitfahrenden Personen bekommen natürlich auch ein paar Milchspritzer ab. Die Einheimischen helfen mit, die Kanister weiterzuheben, Dave und ich dann auch; so werden wir auch zu „El Lecheros“. Während der Fahrt freunden wir uns mit anderen Wanderern an, und bei der Abzweigung zu den Cabanas Kanwara werden wir vom Milchschleppen entlassen und dürfen absteigen (6.000,– für die Fahrt). Von hier geht es noch ca. 1 Stunde bergauf, bis wir auf 3.900 m die „Cabanas Kanwara“ erreichen. Das sind drei A-förmige Hütten, in der je ca. 15 Personen Platz haben, je ein Bad und je ein Kamin zum Einheizen. Ausserdem gibt es ein Restaurant.

Am Eingang erklärt uns Roberto, ein Nationalpark-Mitarbeiter, dass die Laguna Verde eigentlich gesperrt ist, wir aber auf eigene Gefahr trotzdem dorthin gehen können, er muss uns nur darauf aufmerksam machen. Wir müssen warten, kochen hinter dem Restaurant Kuskus, liegen in der Sonne und dürfen endlich um ca. 15.00 die Kabana beziehen. Da auch schon Holz da ist, versuchen wir den Kamin anzuheizen, welches sich doch als schwieriger als erwartet herausstellt. Wir brauchen fast 1,5 Stunden, um das Holz zum Brennen zu bringen. Es sind auch 3 amerik. Diplomaten anwesend, und mit einem von ihnen spielen wir Karten: Shithead.

Um 19.30 beginnen wir zu kochen: Spaghetti mit Thunfisch. Ich besorge im Restaurant Teller und Besteck und sehe Käse herumstehen. Da kaufe ich gleich mal 6 kleine Stück zu je 1.000,–, damit die Spaghetti auch ein bisschen Käse bekommen und nicht nur nach Thunfisch schmecken. Nach dem Essen plaudern wir noch mit den Amis, um dann auch ins Stockbett zu fallen.

Geschrieben von Robert

15/01/2012 um 23:35

Veröffentlicht in Kolumbien 2012

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