addicted by travelling

Sa, 08.12.2018 – Wien, Frankfurt, Singapur, Perth

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Written by Robert

04/12/2018 at 21:34

Veröffentlicht in Australien 2018/2019

Fr, 09.02.2018 – Puebla á Aeropuerto Mexico DF

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Einwohner Mexiko DF: 25.000.000
Seehöhe: 2.240 m
Temperatur Tag/Nacht: 21/9, bewölkt
0750 aufstehen, Fotos kopieren/sichern, Frühstück wird serviert um 0830, danach bisschen packen und um 0930 los in die Stadt, um eventuelle letzte Einkäufe zu tätigen und die übrigen Pesos loszuwerden. Die meisten Geschäfte sperren aber erst um 1000 oder danach auf, einige sind offen. Haarschneider/Bartscherer suchen, aber die sind alle ziemlich schwer. Vier T-Shirts kaufen für MP 120,— (Euro 5,20). Dann wieder retourflitzen ins Hostel, alles packen und duschen und um 1150 bin ich fertig und fahre um 1200 mit dem Taxi zum Busterminal CAPU MP80,—, wo ich den großen Rucksack beim Gate aufgeben kann, dann noch Kakao/Trinkschokolade kaufen, warten und um 1300 Abfahrt mit Estrella Roja-Bus MP 300,— Richtung Flughafen.
Komfortable Sitze, der Bus ist zu einem Viertel voll, also drei Viertel leer. Wüstenhafte Landschaft mit Kakteen, Schluchten und leider Wolken, somit sehe ich die Vulkane Popocatépetl u. a. nicht. In Mexiko viel Verkehr, Ankunft am Flughafen um 1520, Kakao noch in den großen Rucksack packen, der beim Einchecken dann genau 21 kg hat, da hätte ich noch 2 kg Kakao oder Kaffee kaufen können.
Durch den Security Check, der superflott von statten geht, bei der Immigration sagt mir der Officer, dass ich keinen Ausreisestempel brauche, das verwundert mich aber und kann es auch nicht glauben. Jetzt habe ich vier Stunden zum vertrödeln bis zum Boarding. Gate suchen und finden, Kaffee trinken und Zeitung lesen (ein Artikel schreibt, dass im Jahr 2017 in Mexiko alle 18 Minuten ein Mord geschah, die gefährlichsten Bundesstaaten sind: Chihuahua, Baja California und BC Sur, der mit Taxco und Queretaro), Tagebuch schreiben. Um 1830 gehe ich nochmals zur Immigration, jetzt ist eine Frau und ich frage nochmals, aber sie verweist auf die Info, die hinter ihr an der Wand klebt und sie sagt, ich brauche keinen Ausreisestempel; na gut. Ich esse noch ein Baguette, dann ist auch schon Zeit zum Boarden; 1930. Ich bin ausnahmsweise mal einer der Ersten, die einsteigen und nehme Platz. Pünktlicher Abflug, Tagebuch weiterschreiben, essen, usw. Licht aus um 0025

Written by Robert

04/12/2018 at 21:26

Veröffentlicht in Mexiko 2017/2018

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Do, 08.02.2018 – Oaxaca á Puebla

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Einwohner Puebla: 1.600.000
Seehöhe: 2.160 m
Temperatur Tag/Nacht: 21/9, bewölkt mit bisschen Sonne
0700 aufstehen, duschen, im Markt Brot und Bananen einkaufen, Frühstück, fertig packen, 0800 zur Busstation gehen und mit Urbano-Bus MP 7,— zum ADO-Terminal fahren. Warten. Eine Dame setzt sich zu mir und fragt, woher ich meine Wanderschuhe habe, sie sucht auch richtig gute, die es in Mexiko offenbar nicht gibt. Sie wandert des öfteren in Hidalgo, sie heisst „Belen“ und ich gebe ihr meine Mail. Um 0900 Abfahrt Richtung Puebla. Wir kommen durch einige tiefe Schluchten und Berge mit Kakteen und wüstenähnlicher Landschaft, durchzogen von einigen Schotterpisten. Ich denke, hier könnte man ganz gut einige Tage wandern. In Puebla-Nähe wird es ein bisschen grüner von der aktiven Landwirtschaft (Nopal/essbarer Ohrenkaktus, Mais, Gewürze usw.) Um 1400 Ankunft in Puebla und mit dem Taxi MP 74,— komme ich im Hostel Casona Puebla an MP 175,— 12-Bett-Zimmer beziehen, Rucksack packen und erst mal einen Kaffee mit Blick auf die Kathedrale geniessen. Danach in ebendiese reingehen, hier wird gerade ziemlich heftig restauriert und man darf auch nicht fotografieren. Diese Kathedrale hat ein Chor-Gestühl in der Mitte der Kirche und eine ziemlich hohe Kuppel. Die zwei Türme mit 69 Meter sind die höchsten in ganz Mexiko. Dann laufe ich herum und komme in den Templo de Santo Domingo mit der überwältigenden Capilla del Rosario. Hier ist Gold im Überfluss. Jetzt wird es schon finster und ich suche ein Restaurant und finde eines von vielen am Hauptplatz. Ich bestelle Steak und es kommt eine heisse Grillpfanne mit Fleisch, Nopal, Gemüse und Folienerdapfel. Das ganze Fett spritzt wie wild um sich und ich bin in Kürze eingefettet. Das taugt mir überhaupt nicht, die Hose kann ich nicht mehr reinigen, bevor es morgen zum Flughafen und nach Hause geht. Verd…..
Danach heim ins Hostel, dort treffe ich auf Lutz, den Deutschen, wir plaudern ein wenig, dann packe ich soweit es geht den Rucksack für die finale Reise. Das Wifi funktioniert jetzt gerade nicht, wo ich meinen Flug einchecken will, also gehe ich in ein noch offenes Internet-Café und checke hier meine beiden Flüge ein und kann auch die Boarding-Passes ausdrucken lassen MP 5,—. Zurück im Hostel duschen und schlafen 2330. Es fühlt sich an, als ob ich wieder mal Chinches/Bettwanzen in meiner Bleibe habe.

Written by Robert

04/12/2018 at 21:25

Veröffentlicht in Mexiko 2017/2018

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Mi, 07.02.2018 – Latuvi á Benito Juárez, Tlacolula

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Einwohner Benito Juárez: 000
Seehöhe: xxx
Temperatur Tag/Nacht: xxxx
Ein bisschen Morgenrot gesehen, dann wieder schlafen legen. Aufstehen um 0700, beim Frühstück mit zwei Amis aus Seattle plaudern, er ist 70 Jahre alt und sie gehen heute die Tour, die ich gestern bewältigt habe. Ich gehe um 0900 los, heute ist nur Schotterstraße angesagt, aber immer nur bergauf. Um 1200 bin ich in Benito Juárez bei einem Wegweiser zum Mirador, da gehe ich auch noch hin. Oben ist auch die Hängebrücke über eine Schlucht. Auf dem Aussichtsturm ist es sehr windig und auch die Wolken werden immer mehr. Dann noch über die Hängebrücke und hinunter ins Dorfrestaurant auf einen Kakao. Hier ist die Hölle los mit einer großen Pfadfindergruppe. Danach wieder bergauf Richtung Asphaltstraße, wo ich ein Taxi Colectivo MP 30,— nach Tlacolula bekomme. Dort die Kirche anschauen und kurz in den Markt, da ist aber nicht mehr sehr viel los. Dann zurück nach Oaxaca zum ADO-Terminal, Ticket nach Puebla kaufen MP 333,— und mit Bus Urbano zum Hostel. Da ist noch ein Platz im 8-er-Dorm übrig. Rucksack umpacken, duschen und in die Stadt am Markt Kaffee und Käse kaufen. In einem Restaurant am Hauptplatz essen, zurück im Hostel schlafen.

Written by Robert

04/12/2018 at 21:23

Veröffentlicht in Mexiko 2017/2018

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Di, 06.02.2018 – Lachatao á Latuvi

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Einwohner Latuvi: 000
Seehöhe: 2.450 m
Temperatur Tag/Nacht: xxxx

0700 Aufstehen, Fotos von der Kirche und Umgebung, aber keine Sonnenaufgangsstimmung mehr. Frühstück mit Eier, Bohnen, Kakao. Im Shop gibt es noch kein Brot, nur Tostados mit Zucker. Losmarschieren um 0845 und zuerst zum Aussichtspunkt Xi xxxcccxxcccxcxcx gehen, einem magischen Ort, wo auch Rituale abgehalten werden. Hier hat man einen 270-Grad Ausblick über die Täler und Berge und kleinen Dörfer. Ich sehen auch wieder zwei Ardillos/Eichkätzchen. Bei der Abzweigung, die mir Lutz erklärte, gibt es doch die gelben Schilder. Jetzt geht es schon wieder bergab, aber ich kann schon den Fluss rauschen hören! Bin schon ganz gespannt, was mich da erwartet. Ich komme in die Schlucht und hier sind weniger Kiefern als gestern, hier ist mehr Mischwald mit viel Moos und Flechten, hauptsächlich mit „Old man´s beard“, Silberflechten. Es ist ausgesprochen schön und ein bisschen mystisch.
Plötzlich raschelt etwas im Gebüsch und ich glaube, es ist wieder mal eine Eidechse, aber es sind zwei Hornlizards, Schuppenechsen. Eine der beiden versteckt sich hinter einem Blatt, aber ich entdecke sie und da sie sich nicht bewegt, kann ich mehrere Fotos machen. Sie ist braungestreift und hat Schuppen, die teilweise vom Körper abstehen, außerdem ist ihr Schwanz nur sehr kurz. Entweder hat diese Art nur einen kurzen, oder sie hat sich vor kurzem erschreckt und den Schwanz verloren. Mir begegnen insgesamt drei Gruppen zu je zwei Touristen, zwei davon mit Guide. Ich sehe einen Bauern das Feld bearbeiten mit zwei Stieren und einem Holzpflug. Danach Mittagspause am Fluss, sehr idyllisch.
Ich schaffe es heute nicht mehr nach Llano Grande, also werde ich normal weitergehen bis nach Natuvi.
Sobald ich den Fluss verlasse, geht es nur mehr bergauf mit einigen Abzweigungen. Ich erreiche Latuvi um 1600, checke in eine Cabaña ein MP 180,— und dusche. Im einzigen Restaurant Kakao genehmigen, dann auf den Aussichtsturm mit Jorge, der mich begleitet. Es wird kälter, und ohne entsprechende warme Kleidung erwarte ich nicht den Sonnenuntergang. Zurück, umziehen und Sonnenuntergang von der Terrasse aus beobachten; ist aber nicht besonders spektakulär. Ein bisschen dösen, dann essen gehen. Wieder mal Tlayuda mit Salat und Kakao. Es ist erst 2030, als ich wieder im Zimmer bin. Musik hören und um 2130 Licht aus und versuchen zu schlafen.

Written by Robert

04/12/2018 at 21:22

Veröffentlicht in Mexiko 2017/2018

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Mo, 05.02.2018 – Llano Grande á Lachatao

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Einwohner Lachatao: 000
Seehöhe: xxx
Temperatur Tag/Nacht: xxxx

0720 aufstehen, kalt duschen, packen und verabschieden, Frühstück mit Eier, Bohnen, Kakao, Brot. Noch Käse und Wasser kaufen, das alles kostet MP 80,— Euro 3,80
0850 losmarschieren und gleich zwei Ardillos (Eichkätzchen) gesehen. Nach 20 Min. ziehe ich die kurzen Sachen an, es ist zu warm in der Sonne, die durch die Bäume scheint. Anfangs geht es parallel zur Straße, dann kommt die Abzweigung. Danach gibt es leider nur mehr wenige Wegweiser, und bei den wenigen Bauern, die ich treffe, frage ich ob ich richtig bin; aufgrund der fehlenden Wegweiser (gelbe Schilder mit Atzteken-Gesicht) marschiere ich hauptsächlich auf der Schotterstraße, die die Ortschaften verbindet. Manchmal finde ich einen Weg durch den Wald, dann wieder auf dem Fahrweg. Bei einem Schild „La Esperanza“ gehe ich nach links und folge dem Waldpfad für 15 Min., da aber kein Schild kommt, drehe ich wieder um und verliere so wertvolle Zeit. Auf der Schotterstraße weitergehend komme ich dann zur Kreuzung, wo es rechts nach xxxxxxxx00000xxxx000xx0x00xx0 geht. Jetzt bin ich ziemlich sicher, dass ich eigentlich richtig war. Nun ist Zeit für Mittagspause, da ich aber laut Karte erst die Hälfte habe, es aber schon 1400 Uhr ist, fällt die Pause kurz – 20 Min. – aus. Weitermarschieren auf der Schotterpiste mit kurzen Waldwegen. Ein Guide mit drei Touristinnen kommt mir entgegen, somit weiss ich, dass ich nicht falsch sein kann.
Ich sehe einen Greifvogel, aber keine Hinweisschilder für den Weg. Es geht eigentlich stetig bergab, das muss ich die nächsten Tage wieder raufgehen, ufff. Meine Kondition lässt auch zu wünschen übrig. Ein entgegenkommendes Auto halte ich auf und frage den Fahrer, wie weit es noch ist, er sagt, bei einem großen Wassertank muss man rechts runter, dann ist man in 30 Min. am Ziel. Ich schaffe es und erreiche Lachatao um 1700, sehe die Kirche im Tal und muss da noch runter. Dort ist die Information, sie gibt mir ein Dormitory-Bett und dort lerne ich Lutz, einen Deutschen, kennen. Wir plaudern, er ist 6 Monate Kellner in der Schweiz und die restlichen 6 Monate verreist er. Bei der WM in St. Moritz hat er mit Michaela Kirchgasser und ihrem Freund geplaudert und durfte sich ihre Medaille umhängen. Ich dehne die Muskeln, dusche und gehe dann ins einzige Restaurant essen, die Auswahl ist auch recht spärlich, es gibt Tlayudas oder Quesadillas. Ich esse jeweils eines und genehmige mir zwei heisse Schokoladen. Um 2000 bin ich wieder im Zimmer und plaudere wieder mit Lutz. Um 2200 wird Licht ausgemacht und versucht zu schlafen.

Written by Robert

04/12/2018 at 21:21

Veröffentlicht in Mexiko 2017/2018

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So, 04.02.2018 – Pueblos Mancomunados, Cañon del Coyote

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Einwohner Cuajimoloyas: 700
Einwohner Llano Grande: 150
Seehöhe Cuajimoloyas: 3.200 m
Seehöhe Llano Grande: 3.080 m
Temperatur Tag/Nacht: 23/8

0800 aufstehen, Frühstück, Infos beim Rezeptionisten über Fahrmöglichkeiten nach Cuajimoloyas. Mit dem Bus Urbano zum ADO, dort mit dem Taxi Colectivo nach Tlacolula, dort ein bisschen am Sonntagsmarkt herumschnüffeln und Radieschen und Paprika kaufen, dann bei der Busstation für die umliegenden Dörfer eine Camioneta (Pickup mit überdachter Sitzmöglichkeit auf der Ladefläche) nach Cuajimoloyas sehen und warten, warten, warten. Endlich sagt der Fahrer, dass wir losfahren. Kaum setzen wir uns in Bewegung und wollen den Terminal verlassen, kommen von allen Seiten Leute, die wie wild winken und mitfahren wollen. Endlich ist die Camioneta voll – wir sitzen zu dritt in der ersten Reihe – und es geht gemütlich los. Dann kommen wir in die Berge und die Szenerie wird schöner. Wir erreichen Cuajimoloyas und erhalten die Info, dass es hier keine Übernachtungsmöglichkeit heute gibt, da alle ausgebucht sind. Wir können aber in Llano Grande in einer Cabaña compartida übernachten.
Mit einem Guide, einem Mexikaner und seiner kolumbianischen Freundin machen wir einen dreistündigen Ausflug in den „Cañon del Coyote“. Der Guide erklärt einiges über die Pflanzen, Bäume (werden bis zu 30 m hoch) – hauptsächlich Kiefern – und auch Vögel. Die Schwalben bezeichnet er als Spechte, das sind aber ganz sicher keine Spechte, so wie deren Flugverhalten ist. Wir kommen zu einem Aussichtspunkt von wo man eine – logisch – gute Aussicht hat. Am höchsten Felsen steht ein kleiner Baum, sieht sehr schön aus. Wir bleiben eine Weile, gehen dann zurück in das Dorf und in ein Restaurant, wo es Forellen gibt. Jeder von uns bestellt eine und Kakao/Kaffee. Die Forelle ist sehr gut, und kostet nur MP 80,—, da es laut Köchin nur eine kleine ist. Leider verpassen wir durch die Nahrungsaufnahme auch den letzten offiziellen Transport nach Llano Grande, also versuchen wir es mit Autostop; funktioniert aber erst nicht so recht. Erst als ein Mann nach Unterkunft für zwei Personen fragt, und er nach Llano Grande verwiesen wird, frage ich ihn, ob er uns mitnehmen würde. Er willigt ein und düst mit uns durch die Schlaglöcher nach Llano Grande, wo wir unsere reservierte Cabaña beziehen. Wir sind hier auf über 3.000 Meter und fernab von jeglicher Lichtverschmutzung, was uns einen grandiosen Blick auf den überfüllten Sternenhimmel beschert. Ich sehe drei Sternschnuppen, dann gehen wir ins Zimmer und ich versuche zu schlafen, bin aber noch nicht so müde, dass es gleich funktioniert, wälze mich also im – mittlerweile warmen – Bett herum.

Written by Robert

04/12/2018 at 21:19